Videoeinsatz in Wiesentheid


Vor ein paar Wochen gab es im Rahmen des Barock-Festivals in Wiesentheid einen Auftritt der Gruppe "Stinger". Die haben eigentlich als AC/DC-Cover angefangen und jetzt, nach einem Jahr eine CD mit eigenen Liedern rausgebracht: Disadvantaged. Und: da haben tatsächlich einige Ex-Mitglieder von AC/DC mitgespielt. Wer auf die Art Musik steht: kaufen. Idealerweise bei einem der Konzerte der Band. Denn der Erlös der CD geht an die Elterninitiative Krebskranker Kinder in Nürnberg - der Förderverein der Kinderonkologie der Knopf'schen Kinderklinik.
Das Foto oben stammt übrigens nicht von mir, das ist das Promobild der Band aus dem Pressekit - aber ich habe auf dem Event Stinger nicht fotogafiert - wir haben gefilmt.


Wir haben das komplette Konzert mit fünf Kameras (E-M1, E-M1II, zweimal E-M5II, PEN-F) mitgeschnitten, Saalsound und Mix abgenommen und nun bin ich seit ein paar Wochen am Schneiden. Klar - ist mal wieder ein Charity-Projekt, bei dem man draufzahlt, aber ich denke, es ist es wert. Dauert halt etwas - es muss ja nebenbei auch noch Geld verdient werden.



Und als letzten Song: Whole lotta Rosie. Für den Song haben sich Stinger zwei Gogo-Girls organisiert. Wie üblich sind wir im Fotograben natürlich vorher da drüber nicht informiert worden - sonst hätten wir uns noch eine Strategie dafür ausgedacht. Also ist das etwas improvisiert.



Um mal kurz ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern: Wir hatten natürlich alle Stöpsel in den Ohren und da vorne am Graben war der Sound lausig. In der ersten Stunde mussten wir uns den Graben auch noch mit der Presse teilen, die natürlich dauernd im Weg standen - und sobald die Mädels auf der Bühne waren sowieso. Stinger hat drei Stunden durchgespielt, mit jeweils zwei Minuten Pause jede Stunde. Da merkt man dann jedes Gramm, was die Kamera wiegt. Pause machen gibt's bei Video nicht. Und Stativ im Graben geht nicht - es sei denn, man hat einen Dolly im Graben und ein fünfstelliges Budget.
Die komplette Abstimmung unter uns Filmern musste per Telepathie stattfinden, "blind verstehen" nennt man das. Es hat geklappt - hier nochmal ein Danke an Valerie und Sebastian, die einen prima Job abgeliefert haben.

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